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11. September 2022: Dido und Aeneas - Barockoper von Henry Purcell in Szene gesetzt vom Laubacher Figurentheater
16. Juli 2022: Vom Hochbarock zum Rokoko - Musik für drei Flöten, Gambe und Cembalo
12. Juni 2022: Vier Posaunen und eine Orgel - Konzert mit dem Posaunenquartett Opus 4 aus Leipzig
1. Mai 2022: Im Schatten Händels: Vergessene Musik aus dem London des 18. Jahrhunderts
5. März 2022: Streichquartette von Haydn, Bach und Beethoven
Termine 2022: Hier geht's zur Konzertsaison 2022
Eintrittskarten zu allen unseren Konzerten gibt es an der Abendkasse etwa eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbegin.

 

 

 

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 91): Requiem

Streichquartett-Fassung mit dem Ossian-Quartett

 

Ein sehr ausgefallenes Programm bietet unser Konzert am 21. November (Ewigkeitssonntag) um 17 Uhr: Das Ossian-Quartet präsentiert Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem in einer Fassung für Streichquartett aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Reduktionen größerer Werke für eine kammermusikalische Besetzung waren im 18. und 19. Jahrhundert eine sehr verbreitete Methode, Kompositionen auf dem Weg über die bürgerlichen Musikzimmer bekannt zu machen. Peter Lichtenthal, um 1780 in Ungarn geboren, war mit vielen Größen seiner Zeit bekannt: Beethoven, Rossini, Paganini u.v.a. Er bearbeitete zahlreiche größer besetzte Werke deutscher Komponisten für Kammerbesetzung, vor allem auch, um sie in Italien zu verbreiten, das ganz von der Oper beherrscht war. Dabei galt seine spezielle Liebe Mozart. Für seine Übertragung des Requiems verwendete er die jeweils führenden musikalischen Stimmen, teilweise also die Chorstimmen, teilweise die Instrumentalstimmen, teilweise eine Mischung von beiden. Die wesentliche musikalische Aussage blieb also jederzeit erhalten.

Lichtenthals Bearbeitung ist nur handschriftlich überliefert - warum dieses interessante Werk damals nicht im Druck erschien, ist nicht bekannt. Erst seit wenigen Jahren liegt es vor. Das Ossian-Quartett war im Jahr 2006 verantwortlich für die Korrekturlesung der Erstausgabe.

Das Ossian-Quartett besteht aus Ludwig Dieckmann und Julia Mangelsdorf, Violinen, Erika Anschütz, Viola, und Christop Habicht, Violoncello. Die vier Musiker haben sich im Philharmonischen Orchester Heidelberg gefunden und spielen seit über 25 Jahren mit Begeisterung in unveränderter Besetzung zusammen. Ihr Repertoire umfasst Werke aus 400 Jahren; neben den großen Meistern interessiert sich das Quartett auch für weniger beachtete Komponisten und außergewöhnliche Arrangements.

Das Konzert findet angesichts wieder steigender Corona-Zahlen unter 3G-Plus statt: Besucher benötigen zum Einlass einen gültigen Impf- oder Genesenen-Nachweis oder einen aktuellen PCR-Test.